Pflegeunternehmer

Pflegeunternehmer – Your Business Is Your Boss!

Du bist jetzt nicht nur selbständige Pflegefachkraft sondern auch Pflegeunternehmer / in und von Dir wird Verantwortung erwartet!

  • von deiner Familie
  • von deinem Auftraggeber
  • von den Mitarbeitern bei Deinem Auftraggeber
  • von dir selbst
  • von deinen Mitarbeitern
  • von deiner Bank

Jeder hat so seine eigene Vorstellung von den Dingen die er noch nicht erlebt hat. Das ging mir so und das wird auch dir so gehen. In meiner Anfangszeit habe ich mir die Dinge so gemalt wie ich sie mir in meiner Fantasie vorgestellt habe oder wie ich sie gerne hätte haben wollen.
Die Realität ist knallhart und holt dich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich habe schnell aufgehört zu fantasieren und mich mit der Realität arrangiert und mit ihr gelernt.

 

Das Geld

Leicht, sehr leicht lässt man sich blenden von dem was am Ende des Monats auf dem Konto ist. Geblendet im wahrsten Sinne des Wortes, man sieht nicht mehr richtig. Und weil man nicht mehr richtig sieht ist man auf eine Art blind und fängt an mit diesem Geld auf dem Konto falsch umzugehen weil man es zu großzügig ausgibt.

Zu viele Freiberufler die ich getroffen habe sehen Brutto wie Netto, Umsatz gleich Einnahmen bzw. Cash zum Ausgeben.

  • Keine Krankenversicherung
  • Keine Steuerrücklagen
  • Keine Berufshaftpflichtversicherung
  • Keine Unfallversicherung
  • Keine Rechtsschutzversicherung
  • Keine Rücklagen für schlechte Zeiten

Es gibt eine alte Weisheit:

„Je höher das Einkommen, desto höher die Ausgaben, desto höher die Schulden!“

 

Bleib kritisch

Ein Spiegel ist ein wichtiges Instrument. Gerne schauen wir dann rein, wenn wir hoffen etwas Schönes und Angenehmes zu sehen. Weniger gerne schauen wir rein, wenn wir befürchten müssen etwas Unangenehmes oder Fehlerhaftes zu entdecken. Dein Spiegel zeigt dir die Realität, so wie sie und nicht so wie du sie dir vorstellst.
Ein Spiegel ist das Korrektiv, das was uns von der Vorstellung in unserem Kopf zur Realität führt.
Schau öfters in deinen Spiegel, damit du den Blick für die Realität behältst.

 

Niederlagen

Die gehören einfach dazu, das sind die Momente wo wir alle lernen, intensiv, schnell und für immer. Voraussetzung ist, dass du erkennst was schief gelaufen ist, welchen Fehler du eventuell begangen hast. du mußt dabei selbstkritisch bleiben ohne dich dabei zu zerfleischen oder dir zu viele Vorwürfe zu machen. Dazu sind Fehler nicht da.
Erkenne, analysiere und ändere dein Handeln.
Niederlagen sind wenn du einen Auftrag nicht bekommst, wenn der Auftrag nicht das Honorar zahlt dass du dir erhofft hast, wenn mal ein Auftrag ausbleibt oder wenn du mal eine Zeitlang nur von Kleinaufträgen leben mußt. Lerne!

 

Wenn es mal nicht so läuft

Du wirst nicht immer die Top-Aufträge an Land ziehen können, Du wirst nicht bei jedem Auftrag Doppelschichten fahren können und dir die Taschen vollstopfen. Es gibt auch einmal magere Zeiten.
Du wirst nicht immer das Top-Team treffen, die dich in den Anfangstagen deines neuen Auftrags supporten, die deine Fehler aufgrund von nicht vorhandener Ortskenntnis mit „alles gut!“ quittieren, du wirst nicht immer den Job machen können der für dich super ist. Manchmal mußt du auch die Kröte schlucken. Lerne!

 

Budgeting

Hast du zu jeder Zeit den Überblick über deine Finanzen?

Hast du nicht!

Aber, das mußt du!

Wie willst du Entscheidungen über Geldausgaben treffen wenn du nicht weißt ob das nötige Geld dazu auch wirklich vorhanden ist?

Viele Honorarpflegekräfte machen einen entscheidenden Fehler! Sie sehen nur die Summe die auf der Rechnung für Ihren Auftrag steht, das Geld das in Rechnung gestellt ist, überwiesen wird und dann auf dem Konto steht.
Diese Summe sitzt im Kopf und bleibt da auch. Wenn es nun darum geht Geld für egal was auszugeben, wird auf diese
Summe automatisch zurückgegriffen.

Aber das ist falsch!

Denn was ist die Konsequenz? Du gibst Geld aus das du nicht wirklich hast!

Warum ist das so?

Weil die Summe die Du im Kopf hast nichts anderes als deine Einnahmen sind. Und von diesen Einnahmen geht noch einiges ab.

 

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Über den Autor

Tobias Brütsch

Krankenpfleger, Unternehmensgründer, Berufspolitik und Verbandsarbeit, Geschäftsführer, MBA in Gesundheitswirtschaft, Freiberufler und Blogger

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