Zukunft der Pflege

Das ist die Zukunft!

Und dann dachte ich daran wie es sein könnte und die Vorstellung gefiel mir. Alles war so klar und deutlich vor meinem inneren Auge, ich sah es nicht nur, ich fühlte es so sehr, als sei es längst Realität. Jahrzehnte hatte ich mir das Gejammer einer ganzen Branche anhören müssen und das hatte mich auch dazu veranlasst ihr zeitweilig den Rücken zu kehren.

Es half einfach nichts, immer nur jammern, es musste etwas passieren und ich wusste auch was. Wenn eine ganze Branche jammert, und keiner etwas dagegen unternimmt, dann stimmt doch einiges nicht! Dann muss doch so Vieles falsch sein, dass es endlich Zeit wird, dass einer aufsteht und etwas ändert. So ändert, dass ein Ruck durch alles hindurch geht, ein Erdbeben das alles so durchschüttelt, dass es die Menschen von den Beinen reißt.

Hunderttausende, Millionen von Menschen werden gesucht um anderen Menschen zu helfen und beizustehen. Diejenigen die es tun, die, die anderen beistehen tun es unter Umständen die sie frustrieren. Umstände die sie oft arbeiten lassen bis zum Umfallen. Die es nur tun können weil sie sich jeden Tag sagen was sie für einen tollen Beruf haben, wie der doch so sehr erfüllend ist.

Wie schlimm muss es sein, wenn man sich jeden Tag anlügen muss um seinen Job zu machen, wie sehr muss man sich etwas vorgaukeln um alles auszuhalten.

Interessanter Weise ist das nicht überall so, nicht überall auf der Welt. Es gibt Länder da ist es ganz anders! Da bekommen die Menschen in dieser Branche zu ihrem tollen Job auch noch Anerkennung, haben das Gefühl respektiert zu sein, von ihren Vorgesetzen geschätzt zu werden, von der Gesellschaft als wertvolle Mitglieder betrachtet zu werden. Und dazu haben sie ein Einkommen, das sie die Dinge im Leben haben lässt die sie brauchen und die sie sich wünschen. Dinge die viele Pflegefachkräfte bisher nur bei anderen gesehen haben.

Gut es gibt Kolleginnen und Kollegen in Deutschland die auch solche Dinge besitzen, die haben aber auch noch etwas anderes das sie besitzen, etwas unangenehmes, etwas dass sie quält und nachts nicht schlafen lässt – eine Unmenge Schulden.

Warum also gibt es so etwas Groteskes? Warum gibt es einerseits einen so großen Mangel an Fachkräften in dieser Branche in fast allen Ländern dieser Erde, während genau diese so sehr gesuchten Fachkräfte leider viel zu häufig schlecht bezahlt werden?

Weil sie einer Spezies angehören die sehr leidensfähig ist, die mehr gibt als sie fordert, die eine mentale Einstellung hat, die für diesen Beruf als Voraussetzung angesehen wird. Ein Vielfaches geben und wenig verlangen. Sie steigen frühzeitig aus ihrem Beruf aus weil sie am Ende sind, psychisch oder physisch. Sie haben einen hohen Altersdurchschnitt und warten vergeblich darauf dass sie von den Jungen abgelöst werden, zumindest in Deutschland.

 

Die Regeln der Marktwirtschaft

Sie besagen, wo Mangel herrscht steigt die Nachfrage und wo diese steigt, steigt auch der Preis. Auch in dieser Branche ist es so. Leider geschieht dies auf eine recht merkwürdige Art und Weise. Wie das?

Einige Mitglieder dieser Berufsgruppe, ein wachsender Teil, hat das alte Gleis verlassen und ist auf einem neuen Gleis unterwegs, auf einer sehr viel schnellere High-Speed-Strecke auf der die besonderen Züge fahren, die mit viel Komfort und Bequemlichkeit, die die schneller unterwegs sind und schneller ans Ziel kommen.

Dies geschieht eher zufällig, durch eine Weiche die man erst entdecken muss. Viele haben davon schon gehört, wenige erzählen es, fast keiner glaubt es.

Es sind die Hochgeschwindigkeitszüge in die Freiberuflichkeit, ins Ausland und in die lebenslange Reise von Job zu Job die nur in den Metropolen halt machen wo es die Super-Jobs gibt.

 

Problem

Ein Reich von Mythen und Sagen, ein Zauberland, unbegreiflich für viel zu viele. Helfen ist das Thema einer ganzen Branche und helfen kann sie vor allem anderen, nur nicht sich selbst.

Was wäre also nun wenn es jemanden gäbe der genau dies täte, den Helfern helfen? Wenn es jemand gäbe, der den Helfern hilft die Weiche zu finden die auf‘s andere Gleis führt?

Es ist so einfach, dass man denken sollte es gibt schon so jemanden!

Ich bin aus dieser Branche, in ihr „aufgewachsen“ und groß geworden. Ich habe diese Person noch nicht getroffen, noch nie von ihr gehört obwohl ich sie gesucht habe.

Also habe ich beschlossen diese Person zu werden.

Alle wissen, dass es einen weltweiten Mangel an Pflegefachkräften gibt, der teilweise so groß ist, dass viele bereit sind alles dafür zu tun – und sehr viel zu bezahlen – um sich selbst von dieser Qual zu befreien.

Allein in Europa dürften es ca. 1,2 Mio. sein, in USA und Canada sind es laut offiziellen Statistiken ca. 800.000.

In Deutschland selbst dürften es ca. 30‘ – 50.000 sein.

Längst gibt es so etwas wie einen globalen Migrationsstrom dieser Branche. Noch gibt es keinen echten globalen Wettbewerb, soweit ich das einschätzen kann. Schaut man sich die Emigrationsbedingungen der führenden Wirtschaftsnationen an, steht dieser Beruf auf der Liste der gewünschten Einwanderungsberufe an erster Stelle. Nicht nur das. Die Bedingungen um in diesen Ländern arbeiten zu können, sind für diese Branche außerordentlich freundlich.

Wenn die Pflegefachkräfte in Deutschland wüssten wie gut es Ihnen in anderen Ländern ginge, wie glücklich sie sein könnten würden sie ihre Art und Weise zu arbeiten ändern.

Sie wissen es vielleicht, vielleicht ahnen sie es aber sie sind somit Helfen beschäftigt, dass sie keine Zeit haben  heraus zu finden wie sie es schaffen könnten.

 

Es bedarf externer Hilfe

Sie brauchen eine Idee, sie müssen fühlen wie schlecht es ihnen wirklich geht, in welcher Hölle sie stecken, wie sehr sie leiden. Es muss ihnen bewusst gemacht werden welche Qualen sie aushalten. Erst wenn sie das realisieren/wissen, darf/kann man ihnen die Alternative zeigen, das andere Leben, den Platz wo das Glück zu finden ist.

Es wird eine Zukunft für Pflegefachkräfte geben die es ihnen ermöglicht dort zu arbeiten wo sie wollen, auf die Art und Weise wie sie wollen, so lange und so viel sie wollen und dabei  so viel verdienen dass sie ein gutes, glückliches und erfülltes Leben führen können.

Diese externe Hilfe hat es in der Vergangenheit schon einmal gegeben, einzeln wenig strukturiert und von kurzer Dauer. Es wird Zeit für ein grundsätzliches Angebot in Form eines Coaching das diesen Pflegefachkräften ermöglicht ihren Traum zu leben.

Eine Lösung die auf die einzelne Pflegefachkraft zugeschnitten ist und ihre Bedürfnisse befriedigt. Unbegrenzt skalierbar.

Dies gilt auch für diejenigen, die das Land nicht verlassen wollen oder können, die dennoch frei sein wollen und den Weg in die Freiberuflichkeit wählen.

Deutsche Pflegekräfte in anderen Ländern zu positionieren funktioniert derzeit deshalb nur sehr eingeschränkt, weil sie schlicht ihre Chancen noch nicht kennen, bzw. wenn sie sie schon kennen, noch nicht wissen wie sie dahin kommen.

Deshalb benötigen sie Hilfe um diese Hürden zu überwinden.

 

Lösung

Die Lösung besteht darin den Pflegefachkräften zu zeigen dass sie unter ihren aktuellen Umständen  leiden, es ihnen bewusst zu machen, es sie fühlen lassen. Damit fühlen sie den Schmerz, dem sie dann entrinnen wollen. Genauso wichtig ist ihnen zu zeigen dass sie verstanden werden, dass sie einen Ansprechpartner haben der ihre Sprache spricht. Daraus ergibt sich die Grundlage für den Folgeprozess, sich im Coaching die Chancen zu erarbeiten in ein neues Leben überzugehen.

Jeder Arbeitgeber wird sich seine Mitarbeiter dort holen wo sie sind. Jeder Angestellte wird sich die Jobmöglichkeit suchen, die ihm am besten zusagt und das wird nicht mehr an nur einem Ort bei einem Arbeitgeber sein. Das Verhalten der Teilnehmer wird sich grundlegend ändern, ähnlich dem Kommunikationsverhalten das sich mit Einführung des Smartphones so gewaltig geändert hat.

Die Verweildauer in einem Job wird sich drastisch reduzieren. Schon heute wird der Jobwechsel angewandt um sich selbst in eine höhere Vergütungskategorie zu befördern. Zukünftig wird es nicht nur um höheres Einkommen gehen sondern zusätzlich um bessere Rahmenbedingungen.

Jobwechsel werden selbstverständlicher werden. Es wird wie eine Reise(Job-Journey) sein, die Abwechslung wird ein bestimmender Faktor werden und der Wechsel das Beständige sein.

Pflegefachkräfte werden durch den Wechsel lernen sich ihre Ansprüche und Forderungen bewusst zu machen und sie durchsetzen.

Der weitere Vorteil der beruflichen Reise wird sein, dass es kein Ende im herkömmlichen Sinn mehr geben wird. Professionals werden den Ausstieg aus dem Berufsleben selbst bestimmen. Sie werden selbst bestimmen wann sie in „Rente“ gehen, sie werden selbst bestimmen wie ihre Rente aussehen wird, will heißen ab wann sie ihr Arbeitsvolumen reduzieren werden, wann sie ganz aussteigen und über wieviel Kapital sie zu diesem Zeitpunkt verfügen werden.

Staatlich verordnete Rente im herkömmlichen Sinn wird es dann nicht mehr geben.

 

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Über den Autor

Tobias Brütsch

Krankenpfleger, Unternehmensgründer, Berufspolitik und Verbandsarbeit, Geschäftsführer, MBA in Gesundheitswirtschaft, Freiberufler und Blogger

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